Neue Publikationen und Vorträge

Aktuelles

Taschenbuch "Wir können uns ändern"

Bei Oekom ist „Wir können uns ändern. Gesellschaftlicher Wandel jenseits von Kapitalismuskritik und Revolution“ erschienen. Warum fallen uns Veränderungen so schwer? Warum gelingt die Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft nicht? Scheitern wir mit unseren Vorsätzen an unseren Genen? Oder ist der Kapitalismus an allem schuld? Felix Ekardt liefert in seinem Buch eine kompakte und innovative Analyse, die zugleich zeigt, wie wir Wandel tatsächlich herbeiführen können: hier

Taschenbuch "Kurzschluss: Wie einfache Wahrheiten die Demokratie untergraben"

Nicht nur Populisten – alle Menschen neigen zur Vereinfachung. Wenn wir Unsicherheit und Komplexität nicht zulassen, haben Demokratie und Nachhaltigkeit keine Chance. Und die offene Gesellschaft droht, eine historische Ausnahmeerscheinung zu bleiben. Und zwar gerade nicht nur wegen "der Populisten". Mit diesen Gegenthesen zum aktuellen Mainstream-Diskurs - sowie mit Grundkonzepten wie Vernunft, Wahrheit und Freiheit - beschäftigt sich das neue Buch von Felix Ekardt: hier. Kurz präsentiert wird die These auch in der ZEIT.

Über Terroranschläge reden - oder Klima, Biodiv, Terror lösen?

Terroranschläge als Dauerthema begünstigen Angst, Illiberalität und neue Anschläge – und überlagern größere Gefahren. Für die wir dann keine Kapazität mehr haben. Dazu und zu Strategien, die über einen Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen die ganz verschiedenen Probleme parallel angehen könnten, ein ZEIT-Artikel von Felix Ekardt: hier

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Gerechtigkeit/Grundrechte

Wann verdient es die Ordnung unseres Zusammenlebens, dass wir sie „gerecht“ nennen? Gibt es überhaupt „richtige“ Normen/Ziele/Wertungen – oder ist dies (und damit die Gerechtigkeit) nur „subjektive Ansichtssache“, eine soziale Konstruktion, eine kulturrelative Setzung, eine unbegründete metaphysisch-religiöse Behauptung oder eine Phrase für die Nutzenmaximierung der Individuen? Und wie müssen gerechte Abwägungen zwischen kollidierenden Interessen aussehen? Zuletzt: Welche Änderungen benötigt unser gewachsenes Freiheitsverständnis, um nachhaltigkeitskonform zu werden? Diese und ähnliche Grundfragen sind ein essentieller Kern der Moralphilosophie und Rechtstheorie.

Ein zentrales Thema einer universalistischen Gerechtigkeitstheorie ebenso wie des geschriebenen nationalen, europäischen und globalen Rechts sind die Grundrechte bzw. Menschenrechte. Deshalb geht es hier auch um das richtige Freiheitsverständnis, die richtige Abwägungstheorie und die richtige Interpretation jener Rechtsnormen, wobei die Forschungsstelle bei normativen Fragestellungen meist parallel gerechtigkeitsphilosophische und rechtliche Analysen vornimmt.

Bei Nomos erschien im Herbst 2016 die Drittauflage von „Theorie der Nachhaltigkeit: Ethische, rechtliche, politische und transformative Zugänge - am Beispiel von Klimawandel, Ressourcenknappheit und Welthandel“ von Felix Ekardt mit einem eigenen, breiten Ansatz zu den Grundlagen von Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, zur Menschenrechtstheorie, zu den Ursachen fehlender Nachhaltigkeit (respektive den Bedingungen sozialen Wandels) und zu einer wirksamen Klima- und Ressourcenpolitik (ursprünglich die Habilschrift von Felix Ekardt).

Texte zum Download: