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GroKo-Klimascheitern: nicht peinlich, sondern Verstoß gegen Völkerrecht und Menschenrechte

Deutsche und EU-Klimaziele zu verfehlen, ist nicht peinlich - es ist völker- und menschenrechtswidrig. Schon die unambitionierten Ziele selbst sind rechtswidrig; umso mehr ist es ihre Verfehlung. Näher dazu unser neues Rechtsgutachten zum Paris-Abkommen (das auch an die Analyse zu den Menschenrechten aus "Theorie der Nachhaltigkeit" kurz erinnert): hier

Taschenbuch "Kurzschluss: Wie einfache Wahrheiten die Demokratie untergraben"

Nicht nur Populisten – alle Menschen neigen zur Vereinfachung. Wenn wir Unsicherheit und Komplexität nicht zulassen, haben Demokratie und Nachhaltigkeit keine Chance. Und die offene Gesellschaft droht, eine historische Ausnahmeerscheinung zu bleiben. Und zwar gerade nicht nur wegen "der Populisten". Mit diesen Gegenthesen zum aktuellen Mainstream-Diskurs - sowie mit Grundkonzepten wie Vernunft, Wahrheit und Freiheit - beschäftigt sich das neue Buch von Felix Ekardt: hier. Kurz präsentiert wird die These auch in der ZEIT.

Felix Ekardt im MDR über Wandel, Transformation, Gefühle, Glück und Sinn

Warum ist Wandel so schwierig, individuell und gesellschaftlich? Welche Rolle spielen unsere Gefühle? Warum haben die mit dem stärksten Faktenwissen und den stärksten Werthaltungen oft die schlechteste Klimabilanz? Was gibt uns Glück und Sinn im scheinbar postmetaphysischen Zeitalter? Interview dazu sowie zu den Taschenbüchern "Wir können uns ändern" und "Kurzschluss" hier

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Gerechtigkeit/Grundrechte

Wann verdient es die Ordnung unseres Zusammenlebens, dass wir sie „gerecht“ nennen? Gibt es überhaupt „richtige“ Normen/Ziele/Wertungen – oder ist dies (und damit die Gerechtigkeit) nur „subjektive Ansichtssache“, eine soziale Konstruktion, eine kulturrelative Setzung, eine unbegründete metaphysisch-religiöse Behauptung oder eine Phrase für die Nutzenmaximierung der Individuen? Und wie müssen gerechte Abwägungen zwischen kollidierenden Interessen aussehen? Zuletzt: Welche Änderungen benötigt unser gewachsenes Freiheitsverständnis, um nachhaltigkeitskonform zu werden? Diese und ähnliche Grundfragen sind ein essentieller Kern der Moralphilosophie und Rechtstheorie.

Ein zentrales Thema einer universalistischen Gerechtigkeitstheorie ebenso wie des geschriebenen nationalen, europäischen und globalen Rechts sind die Grundrechte bzw. Menschenrechte. Deshalb geht es hier auch um das richtige Freiheitsverständnis, die richtige Abwägungstheorie und die richtige Interpretation jener Rechtsnormen, wobei die Forschungsstelle bei normativen Fragestellungen meist parallel gerechtigkeitsphilosophische und rechtliche Analysen vornimmt.

Bei Nomos erschien im Herbst 2016 die Drittauflage von „Theorie der Nachhaltigkeit: Ethische, rechtliche, politische und transformative Zugänge - am Beispiel von Klimawandel, Ressourcenknappheit und Welthandel“ von Felix Ekardt mit einem eigenen, breiten Ansatz zu den Grundlagen von Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, zur Menschenrechtstheorie, zu den Ursachen fehlender Nachhaltigkeit (respektive den Bedingungen sozialen Wandels) und zu einer wirksamen Klima- und Ressourcenpolitik (ursprünglich die Habilschrift von Felix Ekardt).

Texte zum Download: